Der Lernstift

Die Digitalisierung von Handnotizen, ohne diese erneut abtippen zu müssen, ist eine feine Sache. Das dachten sich auch die Entwickler von Smartpens. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Studenten sowie auch Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, haben die offensichtlichen Vorteile für sich erkannt.

Anfang 2014 soll nun ein Stift an den Start gehen, der für die jüngeren Generationen gedacht ist. Für die, die erst noch lesen und schreiben lernen müssen.

Der Lernstift

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Dieser Stift, soll Kindern beim Schreibenlernen helfen. Zum Beispiel vibriert er, wenn ein Wort falsch geschrieben wird. Oder auch grammatikalische Fehler bemerkt er, und weist die ABC-Schützen darauf hin.

Anders als bei anderen Smartpens, erkennt der Lernstift über Bewegungssensoren die Handschrift. Das heißt, dass man für den Gebrauch dieses Stiftes nicht einmal Papier bräuchte. Sondern man könnte theoretisch auch einfach nur in die Luft schreiben.

Visualisiert bekommt man dann alles via WLAN auf dem Smartphone, dem Tablet oder PC. Das Geschriebene kann als .doc oder .pdf weiterverarbeitet oder abgespeichert werden. 

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Auch Lernfortschritte können ausgewertet werden. Lehrer können sich die Diktate ihrer Schüler sofort auf ihr Tablet übermitteln lassen und auswerten (wenn das dann überhaupt noch nötig ist).

Mir eröffnen sich gerade Visionen von papierfreien Schulen …

Fraglich bleibt eigentlich nur noch, wie sich dieser Stift in die derzeitigen Lehrpläne einfügen lässt. Immerhin sollen die Kleinsten ja erst einmal nach Gehör schreiben, ohne, dass ihnen Rechtschreibfehler angestrichen werden (Was ich persönlich ja für den größten Unfug halte.) 

Und auf den Preis bin ich auch noch gespannt …

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