Slow Cooking

Ich schaue mir gerade mal so durch, was auf der CES so präsentiert wurde. Und neben einem Roboter, der den Grill putzt,  Zahnbürsten aus Silikon oder mit App (die überprüft, ob man auch vernünftig geputzt hat), und noch diversen anderen Fitness- und Health-Gadgets finde ich den Crock-Pot WeMo Smart Slow Cooker von Belkin ja noch am interessantesten.

WeMoSlowcooker Foto via Belkin

Belkin kennt man ja am ehesten von so diversen Zubehörteilchen für Smartphone und PC. Daß die auch Küchengeräte machen, war mir bisher neu. Aber heutzutage wundert einen ja nichts mehr.

Das Slow Cooking gibt es ja schon länger. Hier kennt man es aus Kochsendungen als Niedrigtemperaturgaren. Bei Temperaturen unter 100°C werden Lebensmittel weit schonender gegart als bei hohen Temperaturen. Das dauert natürlich dann auch etwas länger. Theoretisch würde das auch in einem Topf mit Deckel im Backofen gehen. Stromsparender ist das aber mit einem Slow Cooker oder Crock Pot (Crocky). Die Dinger gibt es schon länger. Ein Trend, der – wie sollte es auch anders sein – mal wieder aus den USA kommt. Neu an diesem hier ist, dass er via Smartphone-App gesteuert werden kann.

Muss man inzwischen denn alles per App steuern können?

Nun ja, bei vielen Dingen mag das bestimmt einfach nur eine Spielerei sein. Beim Slow Cooking macht das aber insofern Sinn, weil es eben – wie der Name schon sagt – recht lange dauert. So ein Gericht im Crocky kann schon mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Zeit, die man als berufstätige Mutter nicht immer daneben stehen kann. Aber man kann dieses „Problem“ auch nutzen. Morgens alles vorbereiten und wenn es an der Zeit ist, kann man über’s Smartphone von der Arbeit aus den Topf rechtzeitig anmachen und hat dann ein fertiges Gericht, wenn man daheim ankommt. Also kein Nachhausehetzen nach der Arbeit und schnell irgendwas – womöglich sogar Ungesundes – in den Ofen schieben, damit die Kinder rechtzeitig was zwischen die Zähne bekommen, bevor sie schon wieder zum Volleyball weiter müssen.

Also ich finde, dass sich das sehr interessant anhört. Im Moment bin ich ja noch zuhause, aber ab Mitte des Jahres werde ich wieder in die Arbeit gehen. Zwar nicht Vollzeit, aber immerhin. Da müssen dann die Kinder weggebracht und natürlich auch wieder abgeholt werden. Ich werde mir das auf jeden Fall mal noch genauer anschauen. Ich möchte zum Beispiel wissen, was man damit denn so zaubern kann, und werde mal nach ein paar Rezepten Ausschau halten.

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