Safer Internet Day

sid14_aufkleber_quad_03_46b8fe5b85Am 11. Februar ist Safer Internet Day. Ein Tag, an dem darauf aufmerksam gemacht werden soll, dass das Internet für unsere Kinder sicherer werden muss. Zum Thema „Gemeinsam für ein besseres Internet“ werden wieder Aktionen und Veranstaltungen organisiert. Genaueres könnt ihr hier nachlesen.

Ich möchte mich hier nun aber eher damit beschäftigen, was denn wir als Eltern am besten für unsere Sprösslinge tun können. Für mich ist das Thema neu (meine Zwerge sind ja noch recht klein) aber nicht unbekannt. Und für mich stellt sich die Frage nach dem „ob“ gar nicht. Da gilt es nur zu klären, „wie“ wir als Eltern hier unsere schützende Hand über unsere Kinder halten können.

Als allererstes – so denke ich – sollte man schon mal einen eigenen Benutzer für das Kind einrichten. Damit sind schon mal die eigenen Daten vor dem Kind geschützt. 😉

Und als nächstes kommt mir da Jugendschutzsoftware in den Sinn. Ich denke mal, da kommt man nicht darum herum. Ich kann und will auch nicht ständig wie ein Zerberus hinter meinem Kind stehen und alles überwachen. Entscheiden kann man sich hier zwischen zwei Prinzipien: Blacklist und Whitelist.

Beim Whitelist-Prinzip sind dem Kind nur geprüfte Seiten zugänglich. Auf alles andere kann nicht zugegriffen werden.

Beim Blacklist-Prinzip ist das anders: Hier kann grundsätzlich mal auf alles zugegriffen werden, nur, dass eben Seiten mit ungeeigneten Inhalten weggefiltert werden.

Es gibt aber auch Software, die beide Prinzipien vereint. Persönlich denke ich, dass gerade für die Kleineren das Whitelist-Prinzip das bessere ist. Anerkannte Jugendschutzsoftware könnt ihr hier finden, oder auch die Telekom bietet eine kostenlose Software an.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat außerdem auch einen Kinderserver vorgestellt. Damit werden neben dem PC auch andere internetfähige Geräte „kindersicher“. Er arbeitet nach dem Whitelist-Prinzip. Hier können auch ausgewählte Seiten von den Eltern freigegeben werden.

Auf der HP von Schau hin! gibt es außerdem Tipps, wie man selbst sein Apple- oder Android-Gerät kindersicher machen kann.

Und extra Suchmaschinen für Kinder gibt es sogar auch, die man ihnen auf die Startseite des Browsers legen kann. Frag Finn und Blinde Kuh sind wahrscheinlich die 2 bekanntesten …

Sollte sich jemand etwas genauer einlesen wollen: Ich finde diese Seite vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wirklich sehr hilfreich!

Das sind jedenfalls schon mal einfache und auch praktikable Möglichkeiten, mit denen man als Eltern aktiv Einfluss nehmen kann.

Schwieriger wird das dann schon mit dem Mobbing. Kinder sind grausam. Das ist leider so. Mobbing ist ohne Internet schon eine schlimme Sache. Das Internet bietet nun auch den feigeren Übeltätern eine Plattform, weil alles anonymer ist. Hier ist es schon schwieriger einzugreifen, weil man meist erst reagieren kann, wenn das ganze Unheil schon seinen Lauf genommen hat. Hier gibt es zahlreiche Hotlines, die einem weiterhelfen. Aber leider ist es da ja dann immer schon passiert. Aufklärung über einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien ist hier wohl unerlässlich!

Genauso sieht es mit Abofallen etc. aus. Man muss die Zwerge da einfach schon sensibilisieren. (Ich weiß, das schreibt sich so einfach. Aber wie oben schon geschrieben, kann man ja nicht jede Sekunde dabeisitzen.) Sollte es jedoch dann doch mal passiert sein, kann man sich bei eco oder auch im Online-Portal juuuport (hier beraten Jugendliche) beraten lassen.

Es gibt viele viele Links und Tipps zu dem Thema. Ich möchte mit meinem Post nur schon einmal einen kleinen Überblick schaffen, über die Dinge, die man denn tun kann. Aber wie so oft, sind die Möglichkeiten unendlich. Man muss hier einen für sich sinnvollen Weg finden. Aber es ist nicht zu kompliziert, und den Aufwand sollten einem seine Kinder schon wert sein.

2 Kommentare

  1. Danke für den Post und die Links! Genau so ist es, das „ob“ ist heute gar nicht mehr verhandelbar (wie sollte man in dieser Welt Kinder von digitaler Technik abhalten können?), auf das „wie“ kommt es an. Herzlich: Anne

    1. Abhalten geht gar nicht mehr. Wenn ich mir alleine meinen 2-Jährigen anschaue … er bekommt es ja auch von den Erwachsenen vorgelebt. Ich kann die Kinder da nicht vollkommen rausnehmen. Und ich glaube, das wäre auch falsch. LG, Tina

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