App my Box

Mir graut es ja immer davor in den Keller zu gehen … bzw., dort etwas Bestimmtes zu suchen. Denn da stapeln sich Kisten, in die stellenweise seit Jahren schon niemand mehr hineingeschaut hat. Kisten, die beim vorletzten Umzug gegen Ende hin schon total unmotiviert gepackt worden waren, und auf die nur noch lustlos „SONSTIGES“ notiert worden war. Man hat schon beinahe Angst sie zu öffnen.

Doch irgendwann kommt der Moment: Man sucht die Gewürzmühlen – von denen man zwar weiß, dass man sie hat – ohne jedoch den blassesten Schimmer davon zu haben, wo diese den damals gelandet sind. In den offensichtlich passenden Kisten mit der Aufschrift „Küche“ oder „Küchenuntensilien“ waren sie nicht. Tja. Da muss man dann wohl mal in den sauren Apfel beißen und auch in die hintersten Kisten gucken. Aber aufpassen, dass nicht plötzlich eine von diesen fiesen Kellerspinnen rauskrabbelt.

In der ersten Jahreshälfte hatten wir uns die Kellerräume einmal vorgenommen, weil das Arbeitszimmer für Kind Nr. 2 in den Hobbykeller weichen musste. Da wurde gnadenlos ausgemistet. In wirklich jede Kiste haben wir reingeschaut und sie auch nochmal ordentlich aussortiert. Und ich habe dann auch ausführlichere Beschreibungen über den Inhalt auf die Kisten geschrieben.

Leider kannte ich da die App my Box noch nicht. Denn die wäre da wirklich mal praktisch gewesen. Über QR-Codes auf den Boxen wird die Box identifiziert und über die App können den einzelnen Boxen dann Ort, kurze Infos über den Inhalt und schließlich sogar Fotos vom Inhalt zugewiesen werden. So kann man dann auch gemütlich von der Couch aus mal was suchen und muss dann nur noch schnell runter zum entsprechenden Regal (oder wo sonst man die Box abgestellt hat).

Ich habe dann nochmal nachgesehen. Von rotho gibt es natürlich die passenden Boxen mit QR-Code dazu. Da bindet man sich natürlich gleich wieder an ein System. Es gibt aber auch nur Etiketten zu kaufen. Dann kann man auch die bereits bestehenden Kisten mit der App nutzen. 5 Stück für 4,99 € ist aber auch schon recht stolz.

Außerdem musste ich leider lesen, dass man wohl keinen Account anlegen kann. So können leider nicht mehrere Nutzer auf die gespeicherten Angaben zugreifen. In einem Mehr-Personen-Haushalt wäre das schon eine praktische Sache.

Wenn man sich nun aber nicht an ein System binden will, kann man sowas ja theoretisch auch selbst basteln. Auf das Scannen kann ich verzichten. Im Grunde reicht eine Tabelle, in die man die gleichen Informationen eingibt, die auch in die App eingegeben werden müssen (Fotos könnte man auch einfügen, braucht es aber meiner Meinung nach nicht unbedingt). Statt den QR-Codes kann man irgendwelche Zahlen-Codes oder sonstige Bezeichnungen wählen. Wenn man es dann noch komfortabler will, kann man sich ein Formular basteln. Und das dann in die Cloud schieben, dann kann auch der Ehemann drauf zugreifen. 😉

So, theoretisch müsste ich jetzt quasi nochmal runter in den Keller und wieder jede Kiste aufmachen … mmmmh … ein ander Mal. 😀

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