MkdM: GINA – Smart Coffee Instrument

Ich will jetzt von mir selbst nicht behaupten, ein Kaffee-Kenner zu sein. Ganz und gar nicht. Aber ich trinke gerne guten Kaffee. Und „gut“ definiert sich bei mir da halt tatsächlich schlichtweg über „schmeckt mir“ oder „schmeckt mir nicht“.

Wir haben da in den letzten Jahren schon ein paar Sachen durch. Vom einfachen Espresso-Kocher für den Herd bis zur George-Clooney-Maschine war so ziemlich alles dabei. Momentan ist es eine – in die Jahre gekommene – Siebträgermaschine, die eigentlich nicht soooo schlecht wäre, wenn sie – die Wassermenge betreffend – nicht so launisch wäre. So passiert es mir bei den immer gleichen Einstellungen, dass die Tasse mal beinahe überläuft, oder nur halb voll ist.

Ihr seht, ich bin für Alternativen gerade empfänglich. Weswegen ich auch gleich an dem kickstarter-Projekt hängen geblieben bin:

GINA

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GINA ist ein Projekt von Goat Story, die man schon von dem witzigen Goat Mug her kennt. Ich sag’s aber gleich vorweg: man muss hier schon zu den Typen gehören, die das zelebrieren. Denn eben mal schnell per Knopfdruck die notwendige Dosis Koffein am Morgen ist nicht.

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Man hat hier versucht, das konservative Aufbrühen zu perfektionieren. Mit einer integrierten Waage und mit Unterstützung einer App, soll hier jeder zu seinem perfekten Kaffee kommen. Durch ein spezielles Ventil lässt sich der Durchfluss regeln, sodass man mit einem zusätzlichen Filtereinsatz auch in der Lage ist Cold Brew zu erstellen, der ja gerne mal 8 Stunden dauert. Das ist jetzt zwar nicht die richtige Jahreszeit … nein, eigentlich steht einen bei den Temperaturen gerade eher der Sinn nach einem Glühwein. Aber für den Sommer ist das durchaus was Feines.

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Ich finde das Maschinchen (kann man das so nennen?) sehr stylish. Würde mir gefallen, sowas in unserer Küche stehen zu haben. Und so ein Cold Brew im Sommer ist schon was Leckeres. Aber ich glaube, an einem Kaffee-Vollautomaten führt für mich kein Weg vorbei. Damit ich mich morgens im Spiegel selbst erkenne, brauche ich möglichst schnell und unkompliziert eine Tasse Kaffee. Am besten wäre für mich gleich so eine Maschine, die ich via App schon vom Bett aus steuern kann. Also ich sehe GINA eher als zusätzliches Gerät an. Für besondere Kaffee-Momente quasi.

Sorgen müssen die Entwickler von GINA sich jedenfalls nicht machen. Das Finanzierungsziel von 50.000 USD haben sie schon um ein Vielfaches übertroffen.

 


MkdM: Einmal im Monat stelle ich euch ein kickstarter-Projekt vor, das mir – aus welchen Gründen auch immer – besonders aufgefallen ist.

3 Kommentare

  1. Mit dem Brühkaffee hat man einige Stellschrauben wie die Temperatur, vorher quellen lassen. Unterschiedlicher Temperaturverlauf beim aufgießen. Und natürlich der Mahlgrad. Leider nur von Hand. Da kann man aus einem Kaffee unterschiedliche Geschmäcke rausholen.

  2. Ein spannendes Projekt, zumal hier auch das Finanzierungsziel problemlos erreicht werden konnte. Crowdfunding Plattformen bietet schon eine tolle Chance, um eigene Projekte auf die Beine zu stellen, auch wenn das Eigenkapital dafür fehlt.

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