Ulla – ein Erfahrungsbericht

Vor einigen Monaten habe ich mir Ulla besorgt. Wer sich gerade nicht mehr erinnern kann, was das ist, kann das ja hier nochmal nachlesen.

meine Smartbottle„Mama! Deine Flasche blinkt!“

Ich will kurz mal darüber berichten, wie es mir mit Ulla so geht. Tatsächlich nutze ich sie immer noch. Ich bin normal nicht für meine Ausdauer bei solchen Dingen bekannt. Anfangs hatte ich Ulla hauptsächlich daheim genutzt. Allerdings hat sie mir da gar nicht so viel gebracht. Meine Trinkflasche stand meistens in der Küche … nur ich war halt nicht dort. Wenn eines meiner Kinder das Blinken gerade gesehen haben, dann haben sie auch gleich gerufen. Aber je nachdem, womit ich gerade beschäftigt war, habe ich es dann doch wieder vergessen.

Seit dem Herbst sitze ich nun aber wieder vermehrt im Büro. Ich habe meine Arbeitsstunden aufgestockt. Und da ich auch in der Arbeit häufig zum ersten Mal nach dem morgendlichen Kaffee erst zum Mittagessen wieder etwas trinke, dachte ich mir, dass Ulla in der Arbeit vielleicht ganz gut aufgehoben wäre. Und das ist sie auch! Meine Trinkflasche steht da immer in meinem Blickfeld, und so trinke ich im Verlauf des Arbeitstages immerhin einen Dreiviertelliter Wasser, was ich sonst tatsächlich nicht geschafft hätte. Die Kollegen reagieren zwar häufig etwas verwirrt, wenn sie das Blinken bemerken. Die meisten wissen inzwischen, was es damit auf sich hat.

Bei mir hat sich Ulla im Alltag daheim nicht wirklich bewährt. Es hat zwar schon auch was gebracht, da ich die Flasche aber nicht ständig von Zimmer zu Zimmer mit mir herumschleppe, habe ich es häufig nicht bemerkt, und somit auch immer nur dann getrunken, wenn ich selbst dran gedacht habe. Ob hier ein akustisches Signal besser gewesen wäre, weiß ich nicht so recht. Denn ich müsste meine Tätigkeit unterbrechen und dann extra zur Flasche laufen … und das mache ich nicht. Außer das Signal ist so nervtötend wie das unseres Backofens.

In der Arbeit ist sie jedoch super! Hier erweist sie mir wunderbare Dienste. Und ich bin noch immer überzeugt von dem Konzept, dass man Ulla an wirklich jedes Getränkebehältnis anbringen kann, man also nicht eine teure Smart-Bottle kaufen muss.

Übrigens werde ich häufig gefragt, wo ich denn die tolle Flasche her habe. Die ist von Soulbottles. 😉

9 Kommentare

  1. Ich finde die Idee dahinter eigentlich ganz super. Viele Leute trinken massiv zu wenig. Ich persönlich schaffe täglich 3 Liter Wasser ganz ohne Probleme, aber ich kann es bei Freunden immer wieder beobachten. Da finde ich so ein Tool ganz klasse. Vor allem dass man es an unterschiedlichen Gegenständen anbringen kann, finde ich gut. Die Smartbottles finde ich nämlich oft viel zu teuer

    Liebe Grüße Anni

    1. Ich bin da auch so ein Kandidat. Ich trinke viel zu wenig. Stellenweise schaffe ich nicht mal 1 Liter/Tag. Deswegen habe ich da gleich zugegriffen, als ich da drüber gestolpert bin. Die Smartbottles finde ich nämlich auch zu teuer. Dafür, dass ich dann nicht weiß, ob es mir persönlich auch wirklich was bringt. Und lass‘ die mal runterfallen …
      LG, Tina

  2. Interessante Idee! Allerdings könnte man sich alternativ auch einen Timer im Smartphone einrichten. Ich habe eine Art Plan, nach dem ich mich beim Trinken richte und so klappt es eigentlich noch am besten. Wenn mich ständig eine Flasche anblinken würde oder ein Handy sich meldet, wäre ich irgendwann mal entnervt.
    LG
    Sabienes

    1. Handy Apps gibt es ja auch. Aber da bringt es mir auch nicht wirklich was, wenn ich gerade unterwegs bin, und das piepst. Das nervt mich dann nur. Im Grunde muss es jeder für sich selbst herausfinden. LG, Tina

  3. Das Gadget finde ich irgendwie lustig. Ich trinke auch häufig zu wenig und habe dann in bestimmten Räumen Flasche und Glas hingestellt, um dann was zu trinken 🙂
    Liebe Grüße,
    Yvonne

  4. Tolle Vorstellung, sowas kannte ich bis dato noch gar nicht. Smartbottle sagt mir zwar was aber ich habe mich nie damit beschäftigt. Ich werde mich mal auf der Seite umsehen, vielleicht ist das ja auch was für mich. Ich vergesse auch irgendwie manchmal das trinken.

  5. Hehe, klingt interessant und irgendwie auch witzig ^^.
    Mit dem Trinken an sich, habe ich jetzt keine Probleme. Ganz im Gegenteil, ich schaffe es 2 Liter zu trinken, mehr sollte man auch gar nicht, da der Körper durch die andere Nahrungsmittel Flüssigkeit aufnimmt. Aber dennoch, muss ich mir die Ulla mal näher anschauen.

    Alles liebe

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