Uhren lesen lernen mit Flik Flak

Unser Strietzi kommt jetzt vermehrt damit daher, dass er wissen will, wie man die Uhr liest. Für mich der Startschuss, hier endlich mal aktiv zu werden. Da überlegt man dann natürlich auch, ob man ihm bald mal eine Armbanduhr kaufen soll. Als Kind der 80er musste ich da schnell an die Schweizer FlikFlak-Uhren denken. Ich wusste erst mal schauen, ob es die überhaupt noch gibt. Mit Kinderarmbanduhren hatte ich mich nämlich so noch nie beschäftigt. Ich weiß halt, welche meine Geschwister und ich hatten.

Jedenfalls bin ich auf der Suche nach FlikFlak-Uhren auch auf die dazugehörige App gestoßen. Es gibt nämlich – passend zu den Uhren – eine sehr niedliche App, die den Zwergen die Uhr beibringen soll. Und da ich für sowas ja leicht zu begeistern bin, habe ich mir die auch gleich mal heruntergeladen. Denn erfreulicherweise ist die auch noch kostenlos. (Gut, ist ja auch eine gewisse Werbung für die Uhren. ;-))

FlikFlak-Uhren waren schon immer bekannt für die markanten Zeiger. Flik und Flak, das Geschwisterpärchen. Und eben diese beiden sind die Hauptfiguren der App. Sie führen durch verschiedene Levels durch den Schulalltag.

flikflak App

Jedes Level startet mit einer ausführlichen und kindgerechten Erklärung (übrigens von einem sehr sympathisch klingenden Erzähler) und darauf folgt dann eine Übung die das zuvor Erklärte vertieft.

So startet man Morgens nach dem Aufstehen im Bad und muss im beschlagenen Spiegel die Ziffern richtig auf dem Zifferblatt anordnen. Oder im nächsten Level wird die Bedeutung des Stundenzeigers erklärt und die Kinder müssen dann anhand der angezeigten digitalen Schreibweise der Uhrzeit die richtige analoge Uhrzeit anzeigen.

Flik und Flak an der Bushaltestelle

Strietzi hat das auch gleich begriffen. Ich war sehr erstaunt, dass er das gleich so toll gemacht hat. Denn ich muss zugeben, dass ich ihm jetzt noch nicht sehr viel dazu erklärt hatte.

Im nächsten Level sind Flik und Flak dann schon in der Schule und es geht um die Minuten.

Flik Flak in der Schule

Und so geht es dann weiter.

Man kann für die Kinder übrigens Konten anlegen, dann ist der Fortschritt auch gespeichert.

Die App macht auf mich einen guten Eindruck. Was aber tatsächlich etwas störend ist: Die Erklärungen sind sehr ausführlich, was ja an sich auch gut ist. Aber das Problem ist, dass während des Zuschauens, das Smartphone/das Tablet auf den Standby-Modus schalten will, weil man ja nicht aktiv ist. Das ist etwas ungünstig und auch ärgerlich, denn bei Youtube-Videos ist das ja auch nicht der Fall. Dem Strietzi macht’s aber Spaß und ein Lerneffekt scheint sich einzustellen. Also sehr empfehlenswert!

Die App kann auf Android– und Apple-Geräte geladen werden. Sie enthält keine In-App-Käufe.

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