Neuer Kinderschutz von F-Secure: klare Regeln statt elterlicher Überwachung

Ich muss gestehen, dass ich es bisher mit der Sicherheit auf den Geräten, die die Kinder nutzen, nicht so genau genommen habe. Gut, bisher waren sie auch noch nicht so selbständig damit unterwegs, sondern saßen immer in meiner Nähe, so dass ich schnell einschreiten konnte, wenn sie Hilfe benötigten, oder ich bemerkte … dass sie irgendeinen Schmarren erwischt hatten. Das kann ja schnell mal passieren.

Nun, der Strietzi navigiert sich inzwischen ganz munter durch Smartphone- und Tablet-Apps. Und immer öfter verzieht er sich mit dem Tablet dann auch mal in die Kuschelecke in seinem Zimmer. Ich will ihm nun dabei nicht wie ein Geier im Nacken sitzen. Aber ich möchte dennoch wissen, dass er nicht auf die falschen Dinge klickt.

Zeit, sich da doch mal genauer damit zu beschäftigen.

Vor kurzem habe ich auf dem Tablet schon mal die normale YouTube-App gegen YouTube Kids ausgetauscht. Hier habe ich immerhin schon mal die Gewissheit, dass er nur kindertaugliche Inhalte zu sehen bekommt. Und die Zeit kann ich ebenfalls begrenzen. Das betrifft nun allerdings eben nur Youtube.

Nichts hält ihn davon ab, nach Ablauf der Zeit auf Youtube dann zu einer anderen App zu wechseln. Also sollte was für’s Gerät her.

Nun hat F-Secure Anfang September neue Funktionen herausgebracht, die es Eltern erlauben nicht nur schädliche Inhalte zu blockieren sondern eben auch die Nutzungszeit zu beschränken. Da dachte ich mir, es kann nicht schaden, das mal auszuprobieren. Immerhin hat man die Möglichkeit, F-Secure SAFE für 30 Tage kostenlos zu testen.

„Unsere Familienregeln helfen Eltern dabei, Grenzen zu setzen, Inhalte zu filtern und die Geräte der Kinder aus der Ferne zu finden. So können sie ihren Kindern online zur Seite stehen, egal wo sie gerade sind.“, sagt Perttu Tynkkynen, F-Secure Vice-President of Direct Consumer Sales & Marketing.

Als Elternteil habe ich die Möglichkeit, die Geräte der Kinder zu meinem Account hinzuzufügen. Das geht relativ einfach. Man muss nur den Link zur App per Mail oder SMS an das gewünschte Gerät schicken und dann kann es auch schon mit dem Einrichten losgehen. Das geht schnell und unkompliziert. Je nach Wochentag kann ich die Zeiten unterschiedlich limitieren. Zusätzlich kann man für das Gerät eine Altersgruppe festlegen. Inhalte, die nicht altersgerecht sind, werden so nun weggefiltert. Diese können jedoch noch individuell angepasst werden.

F-Secure SAFE blockierte Inhalte

Die neuen Funktionen wurden so entwickelt, dass Eltern sie jederzeit und von jedem Gerät aus einsehen und ändern können. So lässt sich das Internet etwa für Hausaufgaben freigeben, steht aber dem Spielen draußen oder Familienunternehmungen nicht im Weg.

„Es ist deutlich leichter, jeden rechtzeitig zum Abendessen zu bewegen, wenn man von der Küche den Internetzugriff der Kinder temporär abschalten kann“, sagt Tynkkynen.

Was mich noch etwas stört ist, dass dieser Schutz nur pro Gerät funktioniert. Wir haben für beide Kinder nur ein Tablet. Da ist es natürlich doof, wenn der große Bruder das Limit schon erreicht hat, und die kleine Schwester dann nicht mehr schauen kann. Es wäre also geschickt, wenn man mehrere Accounts anlegen könnte.

Im Übrigen läuft es tatsächlich ganz gut. Es wird zwar kurz gemurrt, wenn die Meldung kommt, dass das Limit erreicht worden ist. Aber es wird gar nicht erst versucht zu diskutieren. Vielleicht weil sich noch nicht begriffen haben, dass ich es war, die die Zeit festgelegt habe. 😀

Die Funktionen kurz erklärt:

Die Familienregeln in F-Secure SAFE und TOTAL erlauben Eltern:

  • Das Hinzufügen eines Gerätes über das SAFE Portal, egal wo man sich aufhält
  • Das Zuweisen der Rolle „Erwachsener“ oder „Kind“ um die passenden Rechte zu vergeben
  • Das Filtern von Inhalten basierend auf Alterskategorien und anpassbar für jedes Kind

Darüber hinaus bietet F-Secure SAFE einen umfassenden und dennoch einfach gestalteten Schutz vor Viren und bei der Nutzung des Internets. TOTAL enthält die gleichen Schutzfunktionen und beinhaltet zudem den preisgekrönten VPN-Dienst F-Secure FREEDOME VPN. Dieser schützt die Privatsphäre online zuverlässig und erlaubt den Zugriff auf Dienste und Seiten, die durch Geo-Sperren blockiert sind.

F-Secure SAFE ist als kostenlose Testversion über den e-Store von F-Secure erhältlich und unterstützt Windows, Mac OS, Android und iOS. Die jährlichen Kosten beginnen bei 59,90 € für drei Geräte.

F-Secure TOTAL lässt sich ebenfalls über den e-Store von F-Secure kostenlos testen. Die Lösung unterstützt Windows PCs, Macs sowie Android und iOS-Geräte. Die jährlichen Kosten beginnen bei 79,99 € für drei Geräte.

Über F-Secure

F-Secure lebt Cyber Security wie kein anderer. Seit drei Jahrzehnten treibt F-Secure Innovationen in der Cybersicherheit voran und schützt zehntausende von Unternehmen und Millionen von Menschen weltweit. Mit unübertroffener Erfahrung in Endpoint Protection sowie Erkennung und Reaktion, schützt F-Secure Unternehmen und Verbraucher vor Online-Bedrohungen jeglicher Art – von fortschrittlichen Cyberangriffen und Verletzung der Datensicherheit bis hin zu Infektionen mit Ransomware-Trojanern.

F-Secures anspruchsvolle Technik vereint die Stärken von Maschine mit dem menschlichen Know-how des weltweit anerkannten Sicherheitslabors für den einzigartigen Ansatz genannt Live Security. Darüber hinaus beteiligten sich F-Secure und ihre Sicherheitsexperten an mehr europäischen Cyber-Crime Untersuchungen als jede andere Firma. Die F-Secure Produkte und Services werden weltweit von über 200 Telekommunikationsunternehmen und Internetbetreibern sowie tausenden von Händlern angeboten.

F-Secure wurde 1988 gegründet und ist börsennotiert an der NASDAQ OMX Helsinki Ltd.

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