Sinnvolles für den Haushalt auf der IFA

Ich bin ja leider nicht auf der IFA. Ist mit zwei Zwergen halt nun mal schwierig einzurichten … Dennoch verfolge ich sehr neugierig, was es denn wieder für Neuigkeiten gibt. Dabei muss ich gestehen, dass mich die ganzen Smart Watches und riesigen unbezahlbaren TV-Geräte nicht wirklich interessieren. Eher richtet sich mein Augenmerk auf die Innovationen aus dem Bereich Smart-Home und die Geräte, die mir im Haushalt nützlich sein könnten.

melitta_caffeo_passione_schwarz_frontSo bekommt die Kapsel-Kaffeemaschine Konkurrenz von Melitta. Und zwar hat man bei der Caffeo Varianza die Möglichkeit Einzelportionen von unterschiedlichen Bohnensorten einzufüllen. Man muss also nicht erst warten, bis die eine Sorte aus dem Mahlwerk endlich leer ist, sondern füllt einfach für jede Tasse die gewünschte Sorte ein. Finde ich toll! Vorallem vor dem Hintergrund des Umweltschutzes. Denn immerhin fällt hier die Einzelverpackung der Kapseln weg, die so schwer zu recyceln ist. Außerdem kommt der Vollautomat nicht so wuchtig wie viele andere daher. Man muss für den perfekten Kaffee-Genuss also nicht so dermassen viel Platz von der Küche opfern.

Und noch eine Kaffeemaschine. Diesmal die Saeco GranBaristo Avanti. Hier kann man mit dem iPad zum Beispiel  Intensität, Menge, Mengenverhältnis von Milch und Kaffee einstellen. Wenn man sich sicher ist, dass auch der passende Becher unter der Maschine steht, kann man das theoretisch auch schon morgens vom Bett aus steuern.

Siemens präsentiert ihre neue iQ700-Serie. Hochwertige und sehr stylische Küchengeräte, die sich auch per App bedienen lassen. Bei dem Thema bin ich immer noch sehr skeptisch. Es soll bald mit dem Smartphone überprüfbar sein, ob noch Salz im Geschirrspüler ist, oder man kann die Geräte einstellen, während man unterwegs ist. Das ist alles ganz schön und nett. Aber das Beladen der Geschirrspülmaschine und das anschließende Anschalten ist ein Arbeitsgang. Oder nett finde ich auch immer das Beispiel mit dem Schweinebraten, der morgens in die Röhre geschoben wird, vom Arbeitsplatz aus dann wird der Bratvorgang gestartet und wenn man heimkommt ist der Braten fertig. Und der Braten liegt dann die ganze Zeit ungekühlt im Ofen, oder wie soll ich mir das vorstellen? Interessant ist die VarioSpeed-Funktion am Ofen. Hier können bis zu 50% der Bratzeiten eingespart werden. Man muss halt mögen, dass da dann Microwellen dazugeschaltet werden. Wirklich super finde ich aber die Idee, dass in Zukunft der Kühlschrank mit Kameras ausgestattet wird, sodass man von unterwegs mal schnell nachschauen kann, ob noch Sahne da ist.

Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach hat, für den könnten auch die Miele-Waschmaschinen oder -Geschirrspüler interessant sein. Denn hier wurden Geräte entwickelt, die den selbst erzeugten – zu 100% umweltfreundlichen – Strom nutzen können. Hierzu wird sogar anhand der Wettervorhersage berechnet, wann genug Energie vorhanden ist, um die Geräte laufen zu lassen und ob sie dann reicht, um gleich zwei Geräte gleichzeitig laufen zu lassen, oder doch lieber nacheinander.

Wer an gesunder Küche interessiert ist, für den ist vielleicht die Multifry Extra Chef FH1394 von DeLonghi eine feine Sache. Hier wird mit sehr wenig Öl frittiert. Super muss dieses Maschienchen wohl für Risottofans sein. Denn es rührt selbständig. Man muss also nicht die ganze Zeit neben dem Herd stehen bleiben.

Grundsätzlich wurden im Bereich Smart Home große Fortschritte gemacht. Geredet wird ja schon lange darüber, aber langsam wird das vernetzte Heim real. Immer mehr Gadgets zur intelligenten Regelung von Heizungen, Klimaanlagen und so weiter werden vorgestellt. Stellenweise immer noch recht teuer, aber wenn sie uns dabei helfen, dass die Strom- oder Heizkostenrechnung nicht explodiert … weiter so!

Bin gespannt, was noch so kommt …

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