Der Fitness-Tracker für Kinder von Garmin

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garmin vivofit jr 2 und vivoactive 3Hinter den Kindern und mir liegt ein aufregendes Wochenende. Garmin hatte zum Blogger-Event zur Einführung ihrer neuen vivofit Jr. 2 Modelle ins 4* Superior Familyhotel Dachsteinkönig geladen. Und wir durften dabei sein!

Gleich nach unserer Anreise am Freitag Abend wurden die Kinder mit den Fitness-Uhren ausgestattet. Für die Mädels gab’s die Prinzessinnen-Variante, die Jungs durften sich über Spiderman freuen. Und am Samstag nach dem Frühstück ging es dann los. Da ich leider freitags erst etwas später anreisen konnte, habe ich die Bloggerkollegen dann erst am Samstagmorgen gesehen. Viele neue Gesichter aber auch ein bekanntes konnte ich entdecken. Ich habe mich sehr gefreut, Birgit von Muttis Nähkästchen persönlich kennenzulernen. Wir folgen uns schon länger.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer knappen Erläuterung zu den Uhren, ging es für die Kinder auch gleich los mit einer Schnitzeljagd. Während die Jungs mit Spiderman (Es gibt gleich zwei davon!!!) unterwegs waren, durften die Mädels mit Schneewittchen und Belle das Hotelgelände erforschen. Wir Eltern hatten währenddessen Zeit uns alles mal genauer anzusehen und uns etwas kennenzulernen. Es folgten Kids-Club, Mittagessen, ein Trail-Run für die aktiven Eltern und eine Toe-to-Toe-Challenge, viel Zeit zur Entspannung, Abendessen, eine sehr schöne (leider etwas kurze) Fackelwanderung, … ja und dann war es das auch schon wieder. Viel zu schnell war der Tag vorbei. Und am Sonntag mussten wir ja leider schon wieder abreisen.

Aber eigentlich wollte ich ja gar nicht so viel vom Event selbst schreiben. Denn natürlich soll es hier um die vivofit Jr.2 gehen.

Lasst mich gleich mal zu den Technischen Daten kommen:

  • Displaygröße: 11×11 mm
  • Farbdisplay (8 colour MIP; 88×88 Pixel) mit freispielbaren Displaydesigns
  • Gewicht: 22,7 g
  • Batterielaufzeit bis zu 1 Jahr (CR1632 Lithium-Knopfzelle austauschbar)
  • wasserdicht bis 50m
  • kostenlose App für Android und iOS
  • für Kinder von 4-9 Jahren
  • UVP: 89,99 €

Das verstellbare Silikonband sieht mit den eingearbeiteten Mustern ganz nett aus und wirkt auch am recht zierlichen Handgelenk der Mistmatz (5) nicht zu wuchtig. Der eigentliche Tracker sitzt gut geschützt im Armband und kann herausgenommen werden. Die Batterie ist austauschbar.

Was kann die Uhr?

  • Analyse von Aktivitätsminuten, Schritten und Schlaf
  • Uhrzeit, Datum, Alarm, Stoppuhr und Timer für Tagesaktivitäten
  • Aufgabenverwaltung und Terminfunktionen für Eltern
  • Belohnungssystem
  • Toe-to-Toe-Funktion für ein bis zwei Geräte
  • Familien-Challenge für die Tagesschritte über Garmin Connect

Zuerst einmal braucht man die App, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Und darin kann man ein oder auch mehrere Profile für das/die Kind/er anlegen. Den Profilen muss man nur noch die Uhren zuweisen. Die einzelnen Schritte hierfür sind in der intuitiv bedienbaren App klar verständlich erklärt.

Die vivofit jr. 2 zeichnet Schritte, Aktivitäten und Schlaf des Kindes auf. Dabei gibt es ein Tagesziel für die Aktivitäten. 60 Minuten sollte das Kind am Tag aktiv sein (Empfehlung durch die WHO), erst dann rückt es in der dazugehörigen App wieder ein Level weiter vor. Ist das Kind 2 Stunden aktiv gibt es natürlich auch gleich 2 Punkte, und es darf 2 Runden in dem Level spielen und hat somit die Chance sich punktemäßig zu verbessern. Bei den Spielen handelt es sich um Mini-Games, in denen es um Reaktion geht, dabei steigert sich der Schwierigkeitsgrad stetig. Außerdem sind sie thematisch an die Uhren angepasst. So erleben kleine Besitzerinnen einer der Prinzessinnenuhren tolle Abenteuer mit Arielle, Belle, Mulan und Rapunzel. Star-Wars- oder Marvel-Fans dagegen eben mit den entsprechenden Helden. Dabei sind die Spiele optisch sehr ansprechend gestaltet und machen einen durchdachten Eindruck. Ein Elternteil sollte allerdings dabei bleiben. Denn die Kinder, die noch nicht lesen können, brauchen da die Unterstützung eines Erwachsenen.

Wenn das Kind die vivofit jr. 2 auch nachts trägt, kann man am nächsten Morgen in der App nachsehen, wie es denn geschlafen hat. Es werden Wachzeiten erkannt und ob das Kind tief oder nur leicht geschlafen hat. Genauer geht es nicht, da die Herzfrequenz nicht gemessen wird. Braucht es meiner Ansicht nach aber auch nicht. In den letzten Nächten haben sich meine eigenen Beobachtungen zum Schlafverhalten der Kinder (ich hab‘ leider selbst – trotz des sehr gemütlichen Hotelbettes – extrem schlecht geschlafen) in den Aufzeichnungen der App bestätigt.

Um noch mehr Anreiz zur Bewegung zu geben, bietet die Uhr auch die Möglichkeit zu Toe-to-Toe-Challenges. Die kann man alleine gegen sich selbst durchführen. Oder eben – und das macht natürlich viel mehr Spaß – gegen einen Partner. Das setzt allerdings voraus, dass noch jemand anderes mit einer Garmin-Uhr zugegen ist. Dabei muss es keine vivofit jr. 2 sein, sondern das geht auch mit Mamas vivoactive 3 (siehe oben im Bild … dazu ein andermal mehr). Wie funktioniert’s? Man verbindet sich und nach dem Start-Ton läuft für 2 Minuten die Stoppuhr und die 2 Kontrahenten trippeln oder laufen was das Zeug hält. Wer am Ende der 2 Minuten die meisten Schritte gemacht hat, gewinnt die Challenge. Kinder finden das lustig. Und wir Erwachsenen wundern uns jedes Mal, wie lange 2 Minuten eigentlich sind.

Und dann gibt die Uhr den Eltern ein schönes Werkzeug an die Hand, wenn es um kleine Aufgaben geht, die das Kind bereits erledigen kann. Entweder wählt man etwas aus der bereits in der App integrierten Liste (Müll rausbringen, Zimmer aufräumen, …) oder erstellt selbst eine neue Aufgabe. Die jeweiligen Aufgaben lassen sich praktischerweise gleich mehreren Kindern zuteilen und einen Alarm kann man dazu auch einrichten. Die Uhr piepst dann zu gegebener Zeit und zeigt an, welche Aufgabe denn fällig ist. Dahinter steckt ein klassisches Belohnungssystem. Ist die Aufgabe erledigt, müssen zuerst die Eltern ein Häkchen setzen damit das Kind eine vorher definierte Anzahl Münzen bekommt (virtuell natürlich). Hat das Kind eine gewisse Anzahl Münzen erreicht, kann es eine dafür festgelegte Belohnung einfordern (ein Eis, Zoobesuch, …).

So, was kostet die Uhr?

Der Einführungspreis für die vivofit jr. 2 liegt bei 89,99 €. Dazu gibt es als Zubehör auch die einzelnen Themenarmbänder zu kaufen, die dann 29,99 € inklusive einem Code für die dazu passenden Spiele kosten.

Fazit:

Ihr wisst ja, dass ich mit Wearables etwas auf Kriegsfuß stehe. Und bei Gadgets für Kinder bin ich da besonders kritisch. Gerade weil das Hauptaugenmerk bei diesen Geräten häufig auf der Überwachung liegt und sie daher eher an elektronische Fußfesseln erinnern. Deswegen war ich schon beruhigt, als ich mitbekommen hatte, dass diese Uhren nicht mit GPS ausgestattet sind. Die vivofit jr. 2 ist tatsächlich nur darauf ausgelegt, zu tracken, wie aktiv das Kind denn ist. Und das auch nicht online. Ich kann die Daten in der App erst nachmittags prüfen, wenn wir uns nach der Arbeit sehen, und ich die Uhr manuell mit der App synchronisiere. Ein Anspornen aus der Ferne ist nicht möglich … und das braucht es meiner Meinung auch nicht. Hatte ich mich anfangs über das kleine Display und die eingeschränkten Bedienungsmöglichkeiten an der Uhr selbst gewundert, so empfinde ich das jetzt als angenehm. Die Kinder werden dadurch nicht unnötig abgelenkt.

Brauchen Kinder aber ein solches Fitness-Armband? – Ich lese in dem Zusammenhang häufig den Satz in diversen Blogs, dass Kinder von Natur aus aktiv sind. Ich weiß nicht. Strietzi zumindest ist es nicht. Der war wohl gerade auf Toilette als der Bewegungsdrang verteilt worden ist. Ich beobachte bei ihm, dass ihm die Uhr schon einen Anreiz gibt. Er prüft immer mal wieder wie viele Schritte er bereits gemacht hat, und freut sich, wenn die Zahl so hoch ist, dass er sie schon gar nicht mehr lesen kann. Und natürlich will er sehen, ob er wieder ein Level vorrücken darf. Außerdem finden seine Kumpels die Uhr cool. Wenn es hilft, träge Kinder im Alltag anzuspornen sich mehr zu bewegen, dann ist das doch vollkommen in Ordnung, meine ich. Oder was meint ihr?

Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis zum Schluss:

Die Daten der vivofi t jr.-App sind unabhängig zu denen der Garmin Connect-App, die für die vivoactive-Uhren benötigt wird! Die Daten der Kinder werden nicht an Dritte weitergegeben und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Garmin Connect-Konto!

Disclaimer: Dieser Beitrag ist als Werbung gekennzeichnet, da ich im Zuge des Blogger-Events Presse-Samples erhalten habe. Bitte seid versichert, dass meine Meinung zum Produkt davon nicht beeinflusst wurde. Mal davon abgesehen, dass ich die Einladung gar nicht erst angenommen hätte, wenn es nicht für ein Produkt gewesen wäre, von dem ich meine, dass es irgendwie sinnvoll ist.

 

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