Kindle Kids Edition

Kindle Kids Edition – in blau und pink

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Ich gebe ja zu, dass es ein ziemlicher Spontankauf war. Tatsächlich hatte ich den FreeTime Unlimited. Im Grunde ist das ein wenig wie Unlimited für Kinder. Hier sind dann gut 1000 Bücher bereits enthalten, die kostenlos gelesen werden können. Voll ausschöpfen kann man FreeTime mit einem Tablet, da auch Filmchen und Spiele enthalten sind. Sehr interessant dürfte für Eltern auch die enthaltenen 2 Jahre „Sorglos-Garantie“ sein. Bei Kindern passiert ja vielleicht doch das eine oder andere Missgeschick. Mir ist meiner ja auch schon mal runtergefallen … natürlich erst nach der Garantiezeit …

Die Anwendung

Den Kindle konnte ich dann recht einfach einrichten. Mit meinem Amazon-Account konnte ich mich ganz einfach verbinden. Für unseren Haushalt hatte ich auch die beiden Kinder schon angelegt, die ich auf FreeTime Unlimited dann nur nur noch zuordnen musste. Und ich konnte sofort damit beginnen Inhalte herunterzuladen.

An dem Punkt habe ich mich dann zum ersten Mal etwas geärgert. Ich nutze für mich ja Unlimited recht ausgiebig. Dabei stöbere ich gerne auch mal am Laptop und lade mir darüber dann die Bücher herunter. Diese Funktion gibt es nicht für FreeTime Unlimited. Ich kann mir nur am jeweiligen Kindle selbst die Bücher aus FreeTime Unlimited herunterladen. Damit könnte ich ja vielleicht noch leben, wenn die angezeigten Buchtitel nicht so klein und qualitativ wirklich grottig dargestellt wären. Man kann eigentlich nichts erkennen und muss auf jeden Titel erst klicken. Das Ende vom Lied war dann tatsächlich, dass ich mit dem Smartphone in der Freetime-App nachgesehen hatte, welche Bücher zur Verfügung stehen, und diese dann über die Suche auf dem Kindle gesucht und heruntergeladen habe.

Auch fehlt mir auf dem kindle die „Meine Bibliothek“-Rubrik. Ich sehe nur die „zuletzt angesehenen“ Bücher. Da bin ich noch nicht so ganz dahinter gestiegen, ob da auf Dauer dann alle angezeigt werden. Die gekauften Bücher werden unter „FÜR DICH HINZUGEFÜGT“ weiter unten angezeigt. Was ich persönlich etwas unglücklich finde. Ich würde das gerne auf den ersten Blick sehen.

Zum Kaufen der e-Books: Da bin ich auch etwas enttäuscht! Da die Geräte der Kinder unter meinem Account bei „meine Geräte“ auftauchen, bin ich davon ausgegangen, dass ich beim Kauf einer Kindle-Version einfach nur „Strietzi’s Kindle“ auswählen muss, und dann bekommt er das Buch zugeschickt. Dem ist leider nicht so! Ja, ich kann das Gerät beim Kauf auswählen. Allerdings lädt das Buch dann nicht automatisch auf den Kindle. Ich muss dann erst in der FreeTime-App im Elternbereich oder auf der Amazon-HP unter „Geräte und Inhalte“ das Buch für das jeweilige Gerät des Kindes freigeben. Das finde ich etwas umständlich gelöst. Aber immerhin kann ich so ein Buch auch mehreren Kindles zuordnen.

Das Eltern-Dashboard

Was mit FreeTime Unlimited noch geht, ist dass man als Eltern die Kontrolle darüber behalten kann, was die Kinder machen. Dazu lädt man sich einfach die FreeTime-App herunter. Dort können dann Altersgrenzen und Lesezeiten pro Kind festgelegt werden. Das ist für uns tatsächlich interessant, weil ich den Strietzi tatsächlich schon gegen 2:00 Uhr nachts beim Lesen erwischt habe. Einerseits freut sich da ja mein Leserherz, dass es bei ihm endlich geschnaggelt hat, und er offensichtlich Freude am Lesen hat. Aber am nächsten Tag geht ihm halt der Schlaf ab. In Ferienzeiten verschmerzbar, aber wenn er wieder in die Schule muss …

Außerdem kann überprüft werden, wie lange welches Buch (oder auch welche App) gelesen worden ist. Da lassen sich die Interessen erkennen. Durch die Kindersicherung ist sichergestellt, dass sie auch nur Inhalte sehen, die für sie geeignet sind.

Als nette Dreingabe ist noch ein Belohnungssystem dabei. Da gibt’s dann Sticker, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Mal sehen, wozu sich das mißbrauchen lässt. 1/2 Stunde Lesen = 1/2 Stunde Switch, oder so …

Wie man auf den Bildern sieht, haben wir inzwischen zwei von den Dingern. Der für die Mistmatz ist heute hier eingetrudelt. Strietzi hatte sich beschwert, dass er Mädchenbücher auf seinem Kindle hatte. Und da ich noch einen Gutschein hatte …

Wir werden also mal sehen, wie es uns hier so geht damit. Ich werde den Beitrag auf jeden Fall noch ergänzen! Also schaut ab und an mal rein, wenn es euch interessiert. Sollte jemand Tipps haben: Gerne her damit!

Nachtrag 18.08.2020: Ok, das mit dem Sperren für die Nacht funktioniert nicht. Wahrscheinlich gilt das nur für die App. Da war ich etwas zu blauäugig.

*) Hinweis: Unabhängig davon, ob das Produkt selbst gekauft oder es mir zur Verfügung gestellt wurde, muss ich diesen Artikel als Werbung kennzeichnen, da es sein kann, dass der eine oder andere Leser sich dazu entschließt das Produkt zu kaufen. Bitte seid aber hiermit versichert, dass ich nur über Produkte schreibe, die mich auch selbst wirklich interessieren und ich auch immer meine ehrliche Meinung dazu kundtue.

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