Lazuli – DIE App zur Vorbeugung von Rechenschwäche


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Da unser Strietzi gerade die erste Klasse besucht, schaue ich mich seit Schulbeginn vermehrt nach schönen Lern-Apps um. Nicht, dass ich ihn jetzt großartig fördern möchte. Aber wenn er schon das Smartphone in den Fingern hat, dann soll er nicht immer nur Super-Mario-Let’s-Plays auf Youtube anschauen. Er darf das auch, klar. Aber eben nicht nur. Gern gesehene Dauerbrenner sind hier Rätselspielchen wie Thinkroll oder Kings & Queens von Avokiddo. Aber Abwechslung ist natürlich erwünscht.

Jedenfalls bin ich dann über die Gewinner des Pädagogischen Medienpreises 2018 auf Lazuli gestoßen. Die Apps wurden gemeinsam vom Schulpsychologen und Grundschullehrer Roland Ressemann und seiner Frau Stefanie Stalf, Psychologin und Geschäftsführerin eines der weltweit führenden Animationsstudios, entwickelt. Sie haben erkannt, dass es vielen Kindern leider an den mathematischen Basiskompetenzen fehlt. Um späteren Problemen in der Schule entgegen zu wirken, haben die Eltern von 2 Jungs sich überlegt, die natürliche Begeisterungsfähigkeit für digitale Medien der Kinder zu nutzen, um ihnen eben diese Kompetenzen näher zu bringen. Denn alles was bis dato auf dem App-Markt zur Verfügung stand, war nicht gerade befriedigend (Der Großteil übrigens auch heute noch nicht!). „Dieses Tablet ist so vielschichtig – da steckt im Prinzip die ganze Welt drin. Und für Kinder wird dieses Potential überhaupt nicht ausgeschöpft“, beschwerte sich Stefanie Stalf. Ich kann ihr da nur Recht geben. Leider.

Der blaue Hund und sein Garten

Da ich selbst keine Apple-Geräte habe, und es die Apps leider nicht für Android gibt, habe ich mir vorerst die Windows-Version für 6-Jährige besorgt. Mein Convertible hat leider neulich einen Sturz von der Couch – ausgelöst durch die Mistmatz (Merke: Keine Notebooks unbeaufsichtigt herumliegen lassen, wenn Kinder im Haus sind.) – nicht überlebt, weswegen die Kinder ohne Touch-Screen auskommen mussten. Aber ich finde es auch nicht schlecht, wenn sie sich mit der Maus mal vertrauter machen. Das ist eine komplett andere Auge-Hand-Koordination. Als ich dann merkte, dass der Strietzi mit der 6+ – Version ein wenig unterfordert war, habe ich auf’s iPad meines Mannes die 7+ – App geladen. Wir konnten also nun zwei der Apps auf unterschiedlichen Betriebssystemen testen.

Die Profile für die beiden waren schnell angelegt. Die Avatare durften sie sich unter den vorgeschlagenen Bildchen selbst aussuchen. Und dann habe ich sie einfach mal machen lassen. Im Grunde ist es selbsterklärend: Sie lernen Lazuli den niedlichen blauen Hund kennen, der in einem wunderschön bunten Garten vor seiner Hütte hockt. Und er hat Hunger. Also müssen die Kinder Knochen besorgen. Mit einem Klick auf den Hundenapf kommen sie dann auf die Spielebene. Hier sieht man gleich, dass es 3 Knochen zur Auswahl gibt: blau, gelb und rot. Leicht, mittel, schwer. Und auf jedem Knochen sieht man 15 kleine grauen Vorschau-Bildchen der Spiele. Die Kinder können sich hier frei aussuchen, womit sie starten wollen. Es handelt sich dabei um kleine Mini-Spielchen. Hier werden grundlegende Dinge abgefragt: Orientierung im Raum, Zahlenreihen oder Muster ergänzen, Merkfähigkeit, kleine Rechnungen, Zahlen erkennen, Reaktion, … Lösen die Kinder die Aufgabe richtig, wird das Feld auf dem Knochen bunt. Wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm. Der Frust wird eingedämmt durch lustige Animationen und dass man das Spiel so oft wiederholen kann wie man möchte. Sind alle Spiele eines Knochens geschafft, kann man Lazuli damit füttern und dann etwas mit ihm im Garten spielen.

Schaut euch hier unten mal eine kleine Auswahl der tollen Illustrationen der Spiele an:

Die Kinder erleben mit Lazuli, dem kleinen blauen Hund, in seinem Garten viele Abenteuer. Und wenn er Hunger hat, braucht er einen Knochen. Indem die Kinder 15 Denkaufgaben lösen, können sie Lazuli helfen und weiter mit ihm spielen. Die Aufgaben sind so konzipiert, dass dabei Konzentration, logisches Denken und Wahrnehmung gefördert werden.

Meine Beiden haben wirklich sehr viel Spaß mit der App! Auch jetzt – nach einigen Tagen – muss ich sie ihnen immer wieder anschalten. Viele Apps sind nach dem ersten Anspielen schnell uninteressant. Das ist hier tatsächlich anders. In jeder Schwierigkeitsstufe gibt es zwar immer die gleichen 15 Lernspielchen, jedoch werden diese immer schwerer und sind auch jedes Mal anders. So muss man mal nach Gespenstern mit grünen Augen und dann wieder nach denen mit roten Augen suchen. Haben sie wieder einen Knochen komplett, können sie Lazuli füttern und mit ihm den Garten entdecken, der so allerlei zu bieten hat.

Die App ist nicht darauf ausgelegt, dass die Kinder dann das kleine Einmaleins können und im Zahlenraum bis 100 sicher addieren und substrahieren können. Nein. Den Kindern wird hier vorrangig ein Gefühl für Zahlen, den Raum oder das Erkennen logischer Reihen vermittelt. Ja, es kommen auch Rechnungen vor, aber nicht ausschließlich. Ich finde das gut. Der Schule soll ja auch nicht zu viel vorweg genommen werden.

Und die wunderschöne Gestaltung möchte ich ebenfalls hervorheben. Hier wurde sehr viel Wert auf schöne hochwertige Animationen gelegt. Lazuli wirkt sehr lebendig und um ihn herum wurde ein hübscher Garten erschaffen. Auch bei den Mini-Spielen merkt man, dass diese mit viel Liebe gestaltet wurden. Jedes Spiel besticht durch seine eigene Optik. Und man entdeckt auch immer wieder Designs in Anlehnung an große Künstler.

Der Elternbereich

Lazuli kann auch zur Prävention eingesetzt werden. Wenn ein Kind das erste Mal die Aufgaben spielt – und das ohne Hilfestellung – können seine Ergebnisse mit entsprechenden Voreinstellungen individuell ausgewertet werden. Sollte ein Kind beim Üben einer Basiskompetenz tatsächlich Schwierigkeiten haben, dann wird das im Erwachsenenbereich des Menüs angezeigt. So können Pädagogen und Eltern diesen Förderansatz im Auge behalten und dem Kind später in der Schule womöglich einige Schinderei ersparen.

Um in den Elternbereich zu kommen, muss man erst einmal unter Zeitdruck eine Rechnung lösen (Ich hasse das 7er-Einmaleins!). Für Eltern gibt es zusätzlich die Möglichkeit, die Spielzeit zu begrenzen. Und zwar geht das pro Kind. Auch kann die Zeit mit Lazuli im Garten voreingestellt werden. Also die Zeit, bis er wieder Hunger bekommt. Das ist sozusagen die „Freispiel-Zeit“ nach den Lernspielchen. Zudem kann man sich auch eine kleine Auswertung ansehen. Brauchen die Kinder für ein Spiel mehr Anläufe als die Kinder aus der Versuchsreihe im Durchschnitt, dann kann man das dort sehen. Das gibt einem einen Anhaltspunkt, in welchem Bereich man vielleicht nochmal ein wenig nachhelfen sollte. Wenn die Kinder Rechts und Links noch nicht unterscheiden können zum Beispiel. Wichtig ist hierbei natürlich, dass die Kinder die Übungen möglichst ohne Hilfe machen. Meine hatten zum Beispiel in der Windows-Version Probleme mit den Gespenstern. Das lag halt daran, dass sie anfangs den Umgang mit der Maus nicht gewohnt waren. Hier geht es nämlich um Schnelligkeit. Auf dem iPad ist sowas kein Problem mehr.

Features

  • Mathematik-Lernspiel für (Vorschul-) Kinder im Alter von 4-8 Jahren .
  • 4 einzelne Spiele mit insgesamt 60 verschiedenen Aufgaben und mehr als 1300 Aufgabenvarianten
  • Umfangreiches Training kognitiver Basiskompetenzen: 20 numerische Fertigkeiten und viele nicht-numerische Kompetenzen
  • International verfügbares Spiel, zunächst in deutscher Sprache, welches Kinder selbstständig und ohne Vorkenntnisse spielen können
  • Für mobile Plattformen (iOS) für je 4,99€
  • Gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern


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