Stop-Motion-Filmchen mit LEGO®

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So ab und an gehe ich ja wirklich gerne in einen Bücherladen. Seit ich meinen kindle habe, kommt das leider nicht mehr so häufig vor. Aber wenn die Zeit es zulässt, mache ich auf dem Heimweg von der Arbeit noch einen kleinen Zwischenstopp am Stachus und stöbere im Hugendubel. Tatsächlich lande ich dort meistens recht schnell in der Kinderbuch-Abteilung. Da nun bald auch die Mistmatz zu den Lesern gehört, werde ich da zukünftig bestimmt wieder öfter vorbeischauen. Ich habe mir eh vorgenommen, nicht mehr so viel über Amazon zu bestellen.

Jedenfalls bin ich da über ein Büchlein gestolpert, das für den Strietzi wie geschaffen sein dürfte. Sein Geburtstag stand an, und ich dachte mir, dass das ein nettes Geschenk von seiner kleinen Schwester abgeben würde. Von großem literarischen Wert dürfte es nun leider nicht sein (zu dem Zweck landete „Mio mein Mio“ im Einkaufskorb). Es handelt sich um ein Buch, in dem erklärt wird, wie man Stop-Motion-Filmchen mit Lego machen kann. Mit dabei sind auch ein paar Legoteilchen. Vorrangig unterschiedliche Köpfe mit verschiedenen Gesichtsausdrücken und etwas Zubehör.

Strietzi baut gerne Diaramen aus Lego und liebt es, sich auf Youtube Videos anzusehen. Unter anderem eben auch Stop-Motion-Videos. Und ich dachte mir, dass er da doch gerne auch mal selbst kreativ werden kann. Schließlich ist das ein wesentlicher Baustein in der Vermittlung von Medienkompetenz.

Im Vorfeld hatte ich mir das Buch selbst einmal durchgeblättert. Es liefert viele Ideen und Tipps, gibt aber nicht zu viel vor. Das finde ich gut so. Es wird erklärt, welche Materialien man braucht. Wie man eine Szene aufbauen kann, wie man die Figuren am besten laufen lässt, oder wie man eine Geschichte aufbaut. Auch fortgeschrittenere Themen wie ein Perspektivwechsel werden angesprochen. Doch schlussendlich sollen die Kinder selbst kreativ werden. Den Eltern wird außerdem erklärt, welche Apps sinnvoll sind. Allerdings war ich da etwas verwundert. Im Buch fand ich nämlich nur Empfehlungen für die gängigsten Apps, wie Stop Motion Studio oder iStopMotion. Die hauseigene App THE LEGO® MOVIE 2™ Movie Maker wird seltsamerweise nicht erwähnt. Hm …

Da das Wetter jetzt in den Ferien ziemlich wechselhaft ist (Die Saisonkarte für’s Freibad hätte ich mir sparen können.), bin ich ganz froh, auch ein paar Drinnen-Aktivitäten in petto zu haben. Wir haben uns heute also mal hingesetzt, und uns an unser erstes Stop-Motion-Video gewagt. Bzw. habe ich ihnen anfangs nur gezeigt, wie es funktioniert, und sie dann alleine machen lassen.

Und was soll ich sagen …? Den Kindern hat es Spaß gemacht! Strietzi hatte eine kleine Szene mit einem der Hintergründe aus dem Buch aufgebaut. Sie haben sich mein Smartphone genommen und in eine selbstgebaute Halterung gesteckt (Da muss man für zukünftige Projekte auch noch etwas Tüftelarbeit reinstecken. Vielleicht schafft man sich auch ein kleines Stativ an … falls man sowas nicht eh schon besitzt.). Strietzi hat dann die Bewegungen ausgeführt und die Mistmatz hat die Fotos gemacht. Da waren sie ein Weilchen beschäftigt und am Ende kamen sie ganz stolz angerannt. Toll fanden sie auch, dass ich das Video gleich an den Papa schicken konnte, der prompt mit einer Reihe an Smileys darauf reagierte.

Klar, das Ergebnis ist ausbaufähig. Der Strietzi wollte gleich wieder zu viel. Vielleicht hätten sie erst mal mit einem kleineren Projekt anfangen sollen. Aber dafür, dass es das erste Mal war, dass sie soetwas gemacht haben, ist es doch schon ganz nett. Aber seht selbst:

Für einen ersten Versuch braucht man nun natürlich das oben genannte Buch nicht unbedingt. Für unseren Strietzi war das Buch der Anreiz, es doch mal zu versuchen. Eine App (StopMotion Studio) hatte ich nämlich schon länger heruntergeladen, aber ich konnte ihn irgendwie nicht so recht überzeugen. Das Buch hat ihm das schmackhaft gemacht und dadurch dass es von Lego ist, war alles gleich nochmal interessanter. Er hat nun schon weitere Ideen, sagt er. Vielleicht probieren wir es das nächste Mal auch mit der App von LEGO® direkt. Die ist kostenlos und hat auch schon ein paar Spezialeffekte mit drin, die man bei StopMotion Studio dazu kaufen müsste. Ich muss allerdings mal sehen, wie es da mit dem Herunterladen und Teilen der fertigen Videos aussieht. (Ich werde es hier einfügen, wenn wir es ausprobiert haben.)

Versucht es doch auch mal! Oder habt ihr es sogar schon mal versucht?

*) Hinweis: Unabhängig davon, ob das Produkt selbst gekauft oder es mir zur Verfügung gestellt wurde, muss ich diesen Artikel als Werbung kennzeichnen, da es sein kann, dass der eine oder andere Leser sich dazu entschließt das Produkt zu kaufen. Bitte seid aber hiermit versichert, dass ich nur über Produkte schreibe, die mich auch selbst wirklich interessieren und ich auch immer meine ehrliche Meinung dazu kundtue.

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